Universitäten

Chef-Forschungsberater der Regierung: "Bei Unis wird übermäßig gespart, weil sie die schwächere Lobby haben"

Thomas Henzinger vom Forschungsrat kritisiert die Dimension der Uni-Kürzungen. Er fordert schnellere Studienabschlüsse, mehr Strenge bei Prüfungsantritten und eine Abkehr von alten Hierarchien

FORWIT/ Johannes Zinner

Geld sei nicht der einzige Hebel für gute Universitäten, sagt Thomas Henzinger. Der Chef des Forschungsrates sieht bei Reformen jetzt die Regierung gefordert – doch auch die Rektorate hätten Spielräume.

Vor zwei Wochen hat sich die Regierung entschieden, am Freitag wird die Summe nun auch rechtlich festgezurrt: Knapp 16 Milliarden Euro bekommen die öffentlichen Unis von 2028 bis 2030. Rechnet man die Inflation ein, ist das eine reale Kürzung von rund zehn Prozent.

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Source: Der Standard

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