Commonwealth
Britische Rolle im Sklavenhandel: Kummer und Bedauern, aber kein Geld
Vor dem Commonwealth-Gipfel zeigt der britische Premier Andy Burnham Diskussionsbereitschaft mit den Ex-Kolonien und bringt damit den reisenden König Charles in eine schwierige Lage
Der König auf Reisen: im Rahmen einer einwöchigen Herbstreise durch karibische Staaten nahmen der britische König Charles und Königin Camilla auch am Treffen der Regierungschefs des Commonwealth teil. Hier unterhält sich das Paar mit dem Generalgouverneur von Antigua und Barbuda, Rodney Williams und dessen Frau Sandra Williams.
Im Vorfeld des Commonwealth-Gipfels auf der Karibikinsel Antigua ist in Großbritannien am Wochenende heftiger politischer Streit über die Rolle des Königreichs im transatlantischen Sklavenhandel entstanden. Unter heftigem Protest der Opposition ließ Premierminister Andy Burnham durchblicken, dass er den von britischen Ex-Kolonien geforderten Dialog darüber befürworte, ohne aber die ebenfalls angemahnten Reparationen in Milliardenhöhe bezahlen zu wollen. Unter zusätzlichen Druck gerät dadurch König Charles III., der schon seit knapp einer Woche in der Region unterwegs ist.
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Source: Der Standard
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