Spuren eines Traumkaisers
Bringt ein neuer Römerfund Licht in einen 1600 Jahre alten walisischen Mythos?
Ein römisches Kastell und spätantike Münzen passen auffällig zu einer mittelalterlichen Sage um Magnus Maximus. Doch zwischen Fund und Legende klafft eine Lücke
Auf Grundlage der Grabungsergebnisse haben die Forschenden das römische Fort in der Nähe von Crymych in Pembrokeshire rekonstruiert.
Ein Fürst tauscht für ein Jahr Gestalt und Reich mit dem König der Anderswelt, zwei Brüder werden zur Strafe nacheinander in Hirsche, Wildschweine und Wölfe verwandelt, und ein junger Held bekommt eine aus Blüten gezauberte Frau, die ihn bald darauf ermorden will – gemächlich geht es im Mabinogion selten zu. Die elf Erzählungen dieses Werkes gelten als Kernbestand der mittelalterlichen walisischen Literatur und mischen ungeniert keltische Mythen, frühe Artus-Stoffe und Bruchstücke historischer Erinnerung.
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Source: Der Standard
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