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Blues-Legende Al Cook: „Ich bin nicht aus der Zeit gefallen, ich war nie drin“
Im Viennale-Abschlussfilm "The Loneliest Man in Town" gerät der Wiener Szenepionier Al Cook in eine fiktionale Geschichte. Ein Gespräch über das Leben mit dem Blues
Al Cook an der Donau, die ihn seit Jahrzehnten inspiriert. „Das ist mein Mississippi“, sagt er.
In Wien gibt es einen Mann, der den Blues so spielt, als käme er direkt aus Mississippi. Al Cook, bürgerlich Alois Koch, ist 81 Jahre alt und hat seinen internationalen Durchbruch einst erfolgreich verhindert, indem er ein gemeinsames Album mit Eric Clapton ablehnte. Bereut habe er das nie, sagt er. Noch immer lebt er in jener Altbauwohnung im dritten Bezirk, in der aufgewachsen ist. Bis heute war er noch nie in den USA, dafür hat er es jetzt ins Kino geschafft. Der autobiografisch angehauchte, aber doch weitgehend fiktionale Spielfilm The Loneliest Man in Town von Tizza Covi und Rainer Frimmel (Vera, Aufzeichnungen aus der Unterwelt) beschließt die diesjährige Viennale.
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Source: Der Standard
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