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Führende US-Banken blockieren Berichten der Nachrichtenagentur Reuters und des Portals Axios zufolge den Zugriff von externen Programmen mit Künstlicher Intelligenz (KI) auf Kundenkonten.

Damit reagierten die Geldhäuser auf die Sorge, dass KI-Agenten selbstständig und ohne Anweisung der Nutzerinnen und Nutzer Transaktionen vornehmen könnten, sagten Insider gegenüber Reuters.

In der Finanzbranche wächst die Befürchtung, dass hoch entwickelte KI-Anwendungen das Bankensystem und die Einlagen gefährden könnten. In einigen Fällen hätten Bankkundinnen und -kunden ihre Zugangsdaten an KI-Agenten gegeben, sagte ein Branchenvertreter. Die Banken würden solche Transaktionen in der Regel markieren und blockieren.

Finanzdienstleister: Sperrungen notwendig

Zu den Instituten, die externe KI-Anwendungen sperren, gehört Morgan Stanley. Dort seien bisher jedoch keine Fälle von eigenmächtig handelnden KI-Agenten aufgetreten, sagten Insider. Jamie Dimon, Chef der Großbank JPMorgan, hatte bereits Anfang Oktober erklärt, seine Bank entwickle eigene Werkzeuge, um die Risiken zu beherrschen.

Auch der Chef des Finanzdienstleisters Charles Schwab, Richard Wurster, betonte, sein Institut blockiere unautorisierte Agenten. Er erhalte täglich einen Bericht darüber, wie oft dies geschehe.

„Es sind nicht viele, weil ich glaube, dass die Leute sie in ihrem Finanzleben nicht auf diese Weise nutzen“, sagte Wurster. Die Sperrungen seien jedoch notwendig, um die Kontrolle über die Authentifizierung zu behalten.

Source: ORF · ORF.at

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