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Im milliardenschweren Rechtsstreit um einen sekundenlangen Ausschnitt der britischen Rundfunkanstalt BBC muss US-Präsident Donald Trump unter Eid aussagen. Eine Richterin in Miami habe eine entsprechende Vernehmung des Republikaners bis zum 11. Dezember angeordnet, berichtete die beklagte Rundfunkanstalt heute. Ursprünglich sollte Trump Gerichtsunterlagen zufolge bereits vergangene Woche aussagen.
Sein Anwaltsteam argumentierte jedoch, dass der Präsident „aufgrund anderer Angelegenheiten von nationaler Bedeutung“ nicht mehr zur Zeugenaussage am 16. Oktober zur Verfügung stehe. Sie stellten einen Ersatztermin in Aussicht, allerdings schlugen die Kläger laut BBC keinen Alternativtermin vor.
Stattdessen trat Trump an jenem Tag bei einem Wahlkampfauftritt in Georgia auf, um im Vorfeld der US-Kongresszwischenwahlen Anfang November für seinen Parteikollegen Mike Rogers zu werben. Die eigentliche Klage soll früheren Angaben zufolge erst im Februar verhandelt werden. Bei der jetzigen Vorladung geht es vor allem um die Beweisaufnahme.
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Source: ORF · ORF.at
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