Großprojekt
Aus für Rechenzentrum-Pläne in Zistersdorf
Die Weinviertler Gemeinde wollte auf 14 Hektar Rechenzentrum bauen lassen
Die Server von Rechenzentren brauchen enorme Mengen an Energie.
Die Pläne waren gigantisch: Auf einer Fläche von 20 Fußballfeldern hätte in der Weinviertler Gemeinde Zistersdorf ein Rechenzentrum errichtet werden sollen. Das Vorhaben sorgte seit Wochen für Wirbel im 5500-Einwohner-Ort. Nun gibt es laut Bürgermeister Elmar Schöberl (ÖVP) eine Absage, über die zuerst die Niederösterreichischen Nachrichten (Nön) berichteten. Schöberl sagt auf STANDARD-Anfrage, dass es nie zu einem Projekt gekommen sei. Vom Projektwerber, der Datacenter Zistersdorf GmbH, habe es seit Monaten keine Rückmeldung gegeben. Hinter der Gesellschaft stehen ein deutscher Windkraftbetreiber und ein Salzburger Immobilien-Investor. Letzterer musste mit einer anderen Gesellschaft im Sommer Insolvenz anmelden.
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Source: Der Standard
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