TV-Tagebuch
Alice Schwarzer "pfeift darauf, liberal zu sein"
In der "ZiB2" erklärt die Feministin, warum sie mit "Emma" aufhört. An umstrittenen Positionen zu Kopftuch und Ukraine-Krieg hält sie fest
"Emma"-Herausgeberin Alice Schwarzer war am Donnerstag in der "ZiB2" Gast von Margit Laufer.
So richtig recht machen kann es Alice Schwarzer niemandem. Seit 50 Jahren polarisiert sie mit feministischen Positionen, jetzt, da sie das Ende gedruckten Ausgabe von Emma ankündigt, wird sie auch dafür kritisiert. Dass sie müde ist, kann man ihr nicht verdenken. "Wir schreien seit 50 Jahren, und wir meinen, jetzt können andere weiter schreien“, sagt Schwarzer im ZiB2-Interview mit Margit Laufer am Donnerstag. Die Zeitschrift einfach so an jemanden weiterzugeben, sei nicht möglich. Die politischen Positionen und die Konsequenz, für die Emma steht, möchte Schwarzer gewahrt wissen: "Jeder kann ja eine andere Zeitschrift machen, aber die Emma soll schon die Emma bleiben." An ihren – auch innerhalb des Feminismus' umstrittenen Positionen, etwa zu Kopftuch und Ukraine-Krieg hält sie weiterhin fest.
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Source: Der Standard
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