Online seit heute, 16.43 Uhr
Nach dem überraschenden Tod des bayerischen Vize-Ministerpräsidenten und Freie-Wähler-Chefs Hubert Aiwanger sieht die Staatsanwaltschaft keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Eine Obduktion habe vorläufig keine Anhaltspunkte dafür ergeben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin heute mit. Weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen und Ermittlungen stünden an.
Aiwanger war am Mittwoch in einem von ihm bezogenen Hotelzimmer in Berlin tot aufgefunden worden. Der Politiker, der in Bayern auch Wirtschaftsminister und Landesparteichef war, wurde 55 Jahre alt.
Die Behörden hatten erklärt, ein Ziel des so genannten Todesermittlungsverfahrens sei es, ein Fremdverschulden auszuschließen. Der bayerische Vizechef der Freien Wähler, Fabian Mehring, war gemeinsam mit Aiwanger in Berlin und Stunden vor dessen Tod gebeten worden, Aiwanger krankheitsbedingt zu vertreten, wie Mehring auf Instagram schrieb.
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Source: ORF · ORF.at
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