TV-Tagebuch

Abschiebung alleine reicht nicht für humanen Strafvollzug, warnt Gerichtspräsident in "ZiB 2"

"Rechtsstaat kracht schon", erklärt Friedrich Forsthuber von Österreichs größtem Gericht bei Martin Thür. Maßnahmenvollzug bei beeinträchtigten Personen "geht durch die Decke"

ZiB 2 Screenshot ORF On

"Rechtsstaat kracht schon": Gerichtspräsident Friedrich Forsthuber in der "ZiB 2".

In aller Ruhe liefert der Präsident von Österreichs größtem Gericht Freitagabend mehr als beunruhigende Befunde: Die nun erleichterte Abschiebung von Häftlingen in ihre Heimatstaaten alleine werde weder humane Bedingungen im Strafvollzug noch Resozialisierung in Österreichs überlasteten Gefängnissen sicherstellen, stellt Friedrich Forsthuber bei ORF-Anchor Martin Thür fest. "Kurzsichtig" nennt der Präsident des Wiener Straflandesgerichts die Budgets für die Justiz: "Der Rechtsstaat kracht schon."

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Source: Der Standard

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