Online seit heute, 11.47 Uhr

Nachdem vom AMS an etwa 250.000 Menschen zu wenig Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe ausbezahlt worden ist, muss die Behörde die Summe selbst aufbringen. Es gibt kein Sonderbudget, berichtet die „Krone“ heute.

Durchschnittlich fehlten 1,10 Euro pro Tag, die Gesamtkosten belaufen sich auf 135 Mio. Euro. Das AMS meldet sich, sobald der Einzelfall geprüft ist, heißt es laut Bericht aus dem Sozialministerium.

Im Durchschnitt fließen 400 Euro an Nachzahlungen, im Höchstfall bis zu 2.500 Euro. Ziel sei es, die Nachzahlungen möglichst noch heuer abzuschließen.

Die Fehlberechnungen liefen 18 Jahre lang, die Verjährungsfrist beträgt aber nur drei Jahre. Die Fristen ruhen ab dem Stichtag 22. September 2026, denn an diesem Tag langte das zu Grunde liegende Erkenntnis des Verwaltungsgerichts beim AMS ein.

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Source: ORF · ORF.at

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